WStV Schulung 2004 in Ottenstein Eindrcke der Audacen
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  Nach einer anstrengenden Vorbereitung auf
unsere Fahrt nach sterreich kommen wir, die Audacen,
Ioan Cohutiu v. Boris, Constantin Jeican v. Mephisto, Paul Antal v.
Dante, Alexa Pintea v. Gunter, Mircea Bucin v. Sven und Dan Bara v. Montesquieu,
nun endlich um 9 Uhr in der frh in Wien an. Dank unserer sterreichischen Bundesbrder hatten wir die Gelegenheit die Wiener Innenstadt zu besichtigen und uns nach dem Ganzen bei einem Mittagsessen zu erholen. Fast alle sterreichischen Bundesbrder und zwar Heinrich Kolussi v. Dr.cer. Tacitus, Gnther Jantsch v.Dr.Kolibri, Thomas Krivda v.Traminius, Michael Krivda v.Lob, Gerhard Krivda v.Arnulf und nicht zuletzt Ralf Siebenbrger v.Capinius waren dabei.
  Nach dem ganzen Vergngen ging es nun zur Fahrt nach Ottenstein
wofr wir eigentlich gekommen waren. Schon whrend der Fahrt hatten wir die Ehre neue Farbenbrder kennenzulernen. Viele Verbindungen waren vertretten und somit auch viele Sitten und Bruche die wir whrend unserer Woche kennenlernen durften. Ebenso hat sich die Audacia bemht ihre eigenen Ideen zu verbreiten.
  Schon am ersten Tag ging es gleich los, nach der Ankunft haben wir uns Couleur angezogen, so schnell sind wir noch nie gewesen, und es ging dann ab in einem grossen Raum wo wir alle mit der Trias und den Mitarbeitern Bekanntschaft gemacht haben. Am Anfang standen vor uns Titus der Schulungsleiter, Akira der Prfekt, Locke und Levi die Verwalter, vier Personen wie alle anderen die wir aber whrend der Schulung zu schtzen gelernt haben. Nach dieser kurzen Vorstellungsrunde ging es ab zum ersten Seminar. Jeder von uns war gespannt, was wrde jetzt geschehen, und als wir eine Klopapierrolle in die Hand gedrckt bekamen, waren wir alle erstaunt, war das etwa die Ration an Klopapapier fr die ganze Woche? Nein, wir lagen natrlich falsch, es war ein Spiel durch das wir unsere Nationsbrder besser kennenlernen sollten, noch mehr es entstand auch der Name einer der drei Nationen und nhmlich DCK (Danke Confort Kadetten). Wo wir dabei sind, wollen wir auch die anderen beiden Nationen nennen und zwar: Troja und Zapacitii. Jetzt werdet ihr euch sicher fragen was wohl Zapacitii bedeutet, es ist das rumnische Wort das einen vergesslichen jedoch freundlichen Menschen kennzeichnet. Und ehe wir uns versehen konnten war der erste Tag schon vorbei, ein Tag der uns viele Erwartungen und Spannung auf das was auf uns zukommen wrde gebracht hat.
  Schon am ersten Morgen haben wir ersten Kontakt mit einen der vier Prinzipien gemacht und zwar ,,RELIGIO . Wir wurden eingeladen an dem Morgengebet teilzunehmen. Es war eine schne Erfahrung da wir, die rumnischen Audacen, zum ersten Mal ein deutsches Gebet gesprochen haben. Wir knnen uns auch rhmen, da wir im Laufe der Tage das Gebet auswendig gelernt haben. Nach dem Frhstck hatten wir auch das erste richtige Seminar und zwar zum Thema ,,AMICITIA . Was uns, den Audacen, bei diesem gefallen hat war, dass uns dieses Seminar innerhalb der Nationen enger zusammengeschweift hat. Wir waren ein Team (together everyone achieves more) bereit fr die erste Herausforderung des Ottenstein Triathlons, der Quizabend. Doch bevor wir zum Quizabend schreiten konnten mussten wir noch die erste Chargiereinheit durchfhren. Fr uns Audacen war das etwas Aussergewhnliches, doch trotz des komischen Gefhls und der Tatsache das manche von uns zum ersten Mal chargierten, haben wir mit Hilfe unserer Nationsbrder alles gut berstanden und uns garnicht mal so schlecht angestellt. Zurck zum Quizabend wollen wir nur eins sagen wir haben vieles gewusst doch dank unseren sterreichischen Farbenbrdern haben wir auch viel neues erfahren. Nach der Auflsung des Quizes gingen wir dann schnell duschen und ab ins Bett den auf uns wartete ein schwieriger Tag voller Herausforderungen.
  Es folgte der dritte Tag der WStV Schulung in Ottenstein, ein Tag der zum Grossteil der Rhetorik gewitmet war, ein Tag indem wir gelernt haben wie man eine Rede aufbaut und vortrgt. Das besondere daran war, dass wir dabei mit einer Kamara aufgenommen wurden und gleich danch ein konstruktives Feedback bekammen. Ein witziger Vortrag wurde von Sven bezglich einer neuen Sportart gehalten, dem ,,Schlammfussball , ein Vortrag ber manche Fussballpltze in Rumnien.Wir dachten uns nicht, dass wir auch hier so etwas vorfinden wrden. Am nchsten Tag war es soweit! Das Fussballturnier, der zweite Teil des Ottenstein Triathlons, das auf einem Platz stattgefunden hat, hnlich dem original ,,Schlammfussballplatz . Nachdem wir etwa zwei Stunden die Huser der Maulwrfe zerstrt hatten ging es voller Schlamm ab unter die Dusche.
  Immer wieder hatten wir das Vergngen couleurstudentisches Brauchtum zu erleben. Das erste war der Commentabend, ein gemtlicher, erholsammer Abend indem wir bei dem Licht von etwa 20 Kerzen zusammen gesungen haben, ein, zwei Bierchen getrunken haben und bei einem Bierduell und einem Zipftausch zuschauen durften. In einer mittelalterlichen Stimmung voller Spannung und Begeisterung wurde das Teoretische aus dem Comment von unserer Trias, unseren Prtoren und Seminarleitern hervoragend ins Praktische umgesetzt. In den folgenden Tagen haben wir uns geehrt gefhlt die WStV und die MKV Fhrung kennenzulernen. Wir haben zusammen mit ihnen eine Messe und zwei Chargiereinheiten erlebt. Nach einer physischen Anstrengung und einer geistlichen Befriedigung folgte ein spassiger Kegelabend bei der wir der MKV neher gekommen sind. Als Krnung der WStV Schulung kam ein weiteres couleurstudentisches Erlebniss, die Festkneipe wo auch geladene Gste dabeiwaren. Es wurde dafr jeweils von jeder Nation ein Chargierter gewhlt, der seine Verbindung ehrenvoll vertreten hat. Auch einem Audacen wurde diese Ehre zugewiesen, Bb. Sven war der Glckliche. Es hat uns auch sehr gefreut dass ein Teil der sterreichischen Audacen der Einladung gefolgt sind und wir zusammen mit unseren Bundesbrdern getrunken, gesungen und gefeiert haben. Unsere Freunde die Borussen haben uns mit dieser Gelegenheit ihre Burschen- und Fuchsenstrophe vorgesungen woraufhin wir mit unseren geantwortet haben. Nach diesem gelungenen Abend verabschiedeten wir uns von den Gsten und gingen rasch schlafen denn der Chargierwettbewerb stand bald vor der Tr. Bei diesem hatten wir die Gelegenheit das, bis jetzt, Erlernte in die Praxis umzusetzen und bewertet zu werden. Nach dieser Probe standen nur entglltig die Sieger des Ottenstein Triathlons fest: Nation Zapacitii. Zum Abschluss gab es noch ein Paar Worte von der Trias, Worte die unseren Abschiedsfrust gemildert haben.
  Mit einem festen couleurstudentischen Handschlag, mit der Einstellung etwas fr das Leben gelernt zu haben und somit die Zukunft unserer Verbindung geichert zu haben, mit dem ehrewrdigen Gefhl immer unter Freunden willkommen zu sein aber auch mit dem bitteren Geschmack der Trennung nahmen wir unser Gepck und stiegen in den Bus ein, ein Bus welcher uns zurck in den normalen Alltag bringen sollte.
Scribsi: Constantin Jeican v. Mephisto
             
Mircea Bucin v. Sven
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