Audacen zum Pennälertag
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Zum ersten Mal waren 2003 Mitglieder einer rumänischen Verbindung Gäste des Pennälertags. Dieser fand zwischen dem 6. und dem 9. Juni in Admont statt, und wir fühlten uns sehr geehrt, als wir die Einladung von Dr. Tacitus erhielten. Da das Fest aber leider zu einer Zeit stattfand, in welcher bei uns viele Prüfungen sind, konnten nur vier Rumänen teilnehmen: Zwier, Machiavelli, Thor und ich.
Damit wir Couleurstudenten ähneln, haben wir die Bänder und die erst spät gefertigten Mützen mitgenommen. Einige solche organisatorische Aspekte wurden zwei Tage vor der Fahrt zusammen mit Michael (Arnulfs Sohn) festgelegt. Er hat uns auch geldlich geholfen, sowie Dr. Tacitus das in Österreich auch gemacht hat, dank finanziellen Reserven der Borussen. Bb. Machiavelli hat uns die Fahrkarten besorgt, und am 5. Juni (Zwiers Geburtstag) sind wir im Zug eingestiegen, elf Stunden später trafen wir uns schon mit Dr. Tacitus, Dr. Kolibri und Benedek im Wiener Westbahnhof. Kurz danach sind wir zu zweit in Kolibris bzw. Tacitus´ Auto eingestiegen, um nach Admont zu fahren. Durch die schöne Landschaft des Gesäuses fahrend, dachten wir immer mehr an das Programm und an die Veranstaltungen, die in den folgenden Tagen stattfinden würden.
Freitag, der 6. Juni, war für einige Stunden ein Erholungstag, erst um 18 Uhr hat für uns das Programm begonnen. An dem Abend haben wir viele Kbkb. von der WStV – Schulng wieder gesehen und noch mit vielen anderen, die sich zu der Zeit in Admont sammelten, über die Verbindungen geredet. Wir fühlten uns dort ganz stolz, da wir auch besondere Mützen hatten. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, so eine Art Mütze haben sie noch nicht gesehen. Deshalb fragten viele von ihnen, woher wir seien und, als wir ihnen sagten, dass unsere Gründung erst heuer im März stattgefunden hatte, wurden wir mit unserer Erzählung noch interessanter. Als einige Mitglieder der Tuistonia Mödling auf unsere Bandfarben aufmerksam wurden, da sie dieselben nur verkehrt tragen, verstanden wir eigentlich die Vielfalt der österreichischen Verbindungen und, dass wir vieles gemeinsam haben, trotzdem aber gab es auch vieles zu besprechen.
Am Samstag wurden wir zu der Thuiskonia-Wien-Kneipe eingeladen, wo wir durch Bb. Kolibri viele Persönlichkeiten kennengelernt haben. Hoffentlich werden sie uns mit ihrer Anwesenheit bei dem Promulgationskommers ehren.
Das nächste Treffen mit den Couleurstudenten war am Samstag an der ``Blau-Gold-Grün- Kneipe´´, wo ich einige studentische Sitten von Bb. Tacitus gelernt habe.
Am Sonntag, bei dem eigentlichen Pennälertag, fand die Messe in der Stiftskirche statt, und endlich um 18 Uhr sind wir in einen Zug eingestiegen, um nach Liezen zu fahren, wo ungefähr 1500 Menschen auf den Festkommers warteten. Dank Dr. Tacitus hatten wir gute Plätze, von wo aus man alles sehr gut beobachten konnte. Die Chargierten marschierten im Appellschritt ein, alles stimmte überein, die Musik klappte ganz gut. Das einzige Problem war die Zeit, die zu wenig für das Kolloquium eingeplant wurde.
Am Montag führte uns Dr. Tacitus mit dem Auto nach Wien, wo uns Arnulf mit seinen Söhnen empfing. Bei ihnen haben wir die Situation unserer Verbindung aus ihrer Sicht und Lage gesehen, eigentlich nicht anders, wie es wir selbst wussten. Nachdem man einiges für den Promulgationskommers festgelegt hatte, verabschiedeten wir uns von Arnulf und fuhren mit Tacitus und Kolibri zum Bahnhof.
Liviu Precup v. Antonius
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